Die Provinz Enna bietet alles, was Sizilien so einzigartig macht: hier trifft man auf Mythen, Legenden, alte Ruinen, Geschichte, Traditionen und unberührte Natur. Bei einem Spaziergang durch die Wälder kann man idyllische Plätze und kristallklare Gebirgsseen entdecken. Man macht hier eine Reise durch die Geschichte und fühlt noch immer das pulsierende Leben, das sich unter dem gleichen Himmel abspielte.

Enna

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Eine Stadt in den Wolken

Im Herzen von Sizilien und mit 1098 m über dem Meeresspiegel auf dem Monte San Giuliano, ist Enna die höchstgelegene Hauptstadt der Halbinsel. Die Stadt wird auch als „Belvedere d’Italia“ bezeichnet, weil sie aufgrund ihrer Position ganz Sizilien überragt und eine außerordentliche Kulisse bietet. Einzigartig ist, dass die Provinz keine Flussmündungen ins Meer besitzt. Zwischen sizilianischem Apennin und dem Ätna gibt es mehrere Hochebenen. Enna weist als römisches Herzstück der Insel beachtliche geschichtliche, kulturelle und künstlerische Zeugnisse auf, und ließ die Stadt zu einem wichtigen Touristenziel werden.

 

Die Ruinen

In der Provinz Enna finden sich zahlreiche archäologische Stätten längst vergangener Epochen und Zeugnisse von Völkern, die durch dieses Gebiet gewandert sind. Einen Besuch in Enna sollte man unbedingt mit der Besichtigung der Piazza Armerina, mit ihrem weltweit einzigartigen Schmuckstück, der berühmten Villa del Casale, verbinden. Die Villa gehört zu den charakteristischsten römischen Zeugnissen der Insel und ist bis in die heutige Zeit praktisch unversehrt geblieben. Der besondere Zauber des Bauwerks geht vor allem von den Mosaiken aus, die in der Geschichte unter den großen Imperien wiederkehrende Elemente darstellen. Ganz in der Nähe haben Ausgrabungen eine der wichtigsten archäologischen Stätten von Europa zu Tage befördert. In Morgantina kann man eine Reise durch die Geschichte machen und die Agora – herrschaftliche Wohnsitze - bewundern. Im Stadtmuseum von Aidone befindet sich eine große Sammlung von Fundstücken aus Morgantina. Hier werden die „liegende Frau“, „das geheimnisvolle Gesicht von Persefone“ und die „Gesichtszüge der verschleierten Frau“ den Betrachter in ihren Bann ziehen. Als interessant erweist sich die Gegend um Calascibetta, wo man gut vier Nekropolen entdeckt hat. Die bekannteste ist die Nekropole von Realmese, die mehr als 300 Gräber von außergewöhnlicher Faszination umfasst. In Centuripe kann man den Prunk der Helennischen und Römischen Epoche bewundern.

 

 

 

Beeindruckende Ortschaften

In den Dörfern und kleinen Städtchen der Provinz Enna trifft man auf die Geschichte längst vergangener Zeiten, die noch immer in den architektonischen Bauwerken und unzähligen Schlössern zum Ausdruck kommt. Ein Ort ist faszinierender als der andere – auf Gipfeln, Anhöhen und Berghängen gelegen. Einer davon ist Calascibetta, der auf einer Anhöhe gegenüber von Enna liegt. Über die Hauptstraße, die den gesamten Ort durchläuft, kann man die Ortschaft erkunden. Leonfronte, eine antike Ortschaft mit Gassen und niederen Häusern, wird vom prächtigen Fürstenpalast dominiert. Interessant gestaltet sich auch der Ort Assoro, wo man die Überreste des Schlosses Valguarnera besichtigen kann, sowie das ursprünglich arabische Gagliani Castelferrato, das mit einem düsteren Schloss, das den Ort überragt, beeindruckt. Dann gibt es da noch Nicosia – die Kunststadt, die an den unteren Hängen der Monti Nebrodi gelegen ist. In Aidone, einer antiken Stadt mit den Ruinen eines normannischen Schlosses, befindet sich das Archäologische Museum, das Fundstücke aus der archäologischen Stätte der antiken sizilianischen Stadt Morgantina ausstellt.

 

Landschaftliche Schönheiten

Die Provinz Enna ist reich an faszinierenden und abwechslungsreichen Landschaften, die vor allem für den Tourismus interessant sind. Hier kann man einen erholsamen Urlaub verbringen: Spaziergänge in den Wäldern oder an den Ufern eines Sees; Fischen oder Sonnenbaden. In der Provinz gibt es acht Seen: darunter den Lago di Pergusa, den Lago Pozzillo in Regalbuto, den Lago Ancipa in Troina, den Lago dell’Ogliastra im Gebiet von Aidone und den Lago Nicoletti in Leonforte. Der Pozillo-See ist eine wahre Naturoase mit beeindruckendem Panorama vom Gipfel des Ätnas. Beeindruckend sind auch die Seen Ancia und Nicoletti – beliebte Ziele für Fischer und Wasserschibegeisterte. Der bekannteste See ist aber der Lago di Pergusa mit seinem Mythos von der „Ratte von Proserpina“. Hier finden sich äußerst seltene Mikroorganismen, die zu einem weltweit einzigartigen Phänomen beitragen: das Wasser des Sees ist in regelmäßigen Abständen blutrot gefärbt und verleiht der Umgebung einen besonderen Reiz.

 

Religiöse Feste

In der Provinz finden sich viele Anlässe für Feierlichkeiten. Vor allem die Bewohner von Enna zeichnen sich durch eine große andächtige Inbrunst aus. So gibt es die „Tavolata di San Giuseppe“, die in mehreren Gemeinden, darunter Leonforte, Barrafranco, Centuripe und Valguarnera, gefeiert wird. Bei diesem Fest werden große Tafelrunden mit Blumen verziert und mit geflochtenem Brot, Nudeln, Gemüse, Frittiertem und Kuchen angerichtet. Die Osterzeit eignet sich hervorragend für einen Besuch in Enna, mit Veranstaltungen in und um die Stadt.

 

Küche

Die Gastronomie der Provinz ist vorwiegend auf landwirtschaftliche Produkte und Produkte aus der Viehzucht ausgerichtet. Die Speisen sind einfach aber schmackhaft: darunter „maccu“ mit Saubohnen – die am weitesten verbreitete Suppe in der Provinz; „guastedde ennesi“, „ditalini con favuzze“ – kurze Röhrennudeln als Suppeneinlage -; „pasta alla norma“ mit frittierten Auberginen, gesalzenem Frischkäse und Basilikum. Groß ist die Auswahl an Süßspeisen: „cassatele di Agira“ – typische sizilianische Süßspeise -; „cubbaita“ – Nougat mit Honig, Mandeln und Sesam. Schmackhaft sind auch die Weine der Provinz, wie der Tudia und der l’Amaro Averno.

Entfernungen ab Enna

 

Caltanissetta      36 Km

Catania               87 Km

Siracusa             137 Km

Messina              183 Km

Palermo             142 Km

Ragusa               122 Km

Agrigento             85 Km

Trapani               244 Km

Piazza armerina

Die römische "Villa del Casale"

Piazza Armerina ist eine glanzvolle Kunststadt im Herzen Siziliens, deren historische Kunstmeisterwerke noch intakt das Stadtbild kennzeichnen.
Monumente, antike Paläste und archäologische Stätten sind das unverfälschte Zeugnis einer glorreichen Vergangenheit. Protagonist unter den vielen Sehenswürdigkeiten ist die römische Villa Del Casale aus dem Ende des 4. Jh., damaliger Wohnsitz einer römischen Adelsfamilie.


Diese eindrucksvolle kaiserliche Villa liegt in der Provinz Enna, im römischen Herz Siziliens. Ein bemerkenswertes Landhaus, dessen Charme, hauptsächlich von den bezaubernden Mosaiken gekennzeichnet ist. Diese gelten als die schönsten und besterhaltenen ihrer Art und die Feinarbeit mit der, diese klare und präzise Bilder und die zahlriechen Farbnuancen kreiert wurden, haben 1997 die Anerkennung der UNESCO als Weltkulturerbe erhalten.
Die Schönheit und der einzigartige Prunk der Architektur und deren Dekoration, machen diese Villa zu einem der bedeutendsten Beispielen einer Repräsentanz Villa aus der Zeit.


Die Villa stammte aus dem Zeitraum 320-350 n.Chr. und scheint der Besitz einer römischen, aristokratischen Senator-Familie zu sein, wahrscheinlich eines Gouverneurs Roms (Praefctus Urbi). Anderen Theorien nach wurde diese für einen hohen Kaiseroffizier  errichtet und erweitert, Maximus Erculeus, Tetrarch von Diocletian. 
Wichtige Ausgrabungen in der Mitte des 20. Jh. haben etwa 3.500 Quadratmeter an Boden- und Wandmosaiken in einem geometrischen und illustriertem Stil freigelegt sowie Säulen, Statuen, Kapitellen und Goldmünzen. Der Lebensstil des Hausbesitzers wird anhand dieser Boden- und Wandmosaiken zelebriert sowie durch den  Prunk, der in allen Wohnräumen sichtbar ist. Außerdem sichtbar ist hier ein afrikanischer Einfluss, die auf die Arbeit afrikanischer Meister hinweisen.
In diesen Mosaiken kann man verschiedene Stile und Narrativ-Zyklen erkennen: einer ist der Mythologie und Homers Gedichten geweiht, ein weiterer der Natur und dem Alltagsleben der römischen Aristokratie.

Vier sind die Bereiche der Villa, die durch die Ausgrabungen freigelegt wurden: Der monumentale Eingang mit dem Innenhof in Hufeisenform; Der Zentralkörper der Villa, errichtet um einen Hof mit Garten; Ein großer Sall mit drei Absiden (Trichora); Die Thermalanlage.


Im Dezember 2012 wurden die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen, die einen großen Teil der Mosaiken und die Wandmalereien betrafen.

Heute kann man verschiedene Bereiche der Stätte besichtigen: den Bereich der Thermen; den Eingangsportikus und den Ehrenbogen; das Vestiarium und den Peristyl-Portikus; die Pflegebereiche wie den Raum „Kleine Jagd“, den Gang „Große Jadg“ und den Raum „Palestrite“; die nördlichen Herren-Appartements mit dem Mosaik von Herkules und Polyphemos und dem „Amor und Psyche“ Raum; die südlichen Herren-Appartements mit der Darstellung des Mythos des Areions und dem Raum von Eros und Pan; das Triklinium und den Portikus; die Basilika. 

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